Bildung
Zum Inhalt dieser Seite
Umstellung der Unterrichtszeit in Mittel- und Oberschulen von 50 auf 60 Minuten
Warum? Dieser Unterschied stellt eine vertragliche Ausnahme dar, selbst im Vergleich zur Grundschule oder zur Berufsbildung. Sie bringt ein geringeres wöchentliches Unterrichtspensum und damit einen größeren Bedarf an Lehrkräften mit demselben Lehrplan mit sich, der auf etwa 600 geschätzt werden kann.
Was ist zu tun? Eine Änderung des Kollektivvertrags auf Landesebene ist erforderlich, vorzugsweise im Rahmen eines Verhandlungspakets, um die Professionalität und das Berufsbild des Lehrpersonals zu valorisieren.
Wie? (oder wer?)
- Eine Verhandlungsplattform muss vorbereitet werden, inkl. Artikel zur Unterrichtszeit.
- Damit einhergehen sollte eine Simulation der Schulämter zur Anzahl der Lehrstühle in den verschiedenen Disziplinen und organisatorische Maßnahmen zur Unterstützung dieser Umstellung.
Auch die Agentur für KV und die Generaldirektion sind im Prozess eingebunden.
Benefit. Der verringerte Personalbedarf wäre beträchtlich, auch wenn er aufgrund der Regelungen zur Ermittlung der Lehrstühle geringer ausfallen würde als ursprünglich angenommen. Die Maßnahme ist etwa 30 Mio. wert, die in die Schule reinvestiert werden könnten. Ganz zu schweigen von der chronischen Schwierigkeit, neue Lehrkräfte einzustellen.
Zusammenlegung von ca. 10-12 Grundschulen und Vereinheitlichung der Bildung von Mehrstufenklassen
Warum? Die Analyse ergab, dass es 34 Schulen (Schulstellen) mit weniger als 25 Schülern gibt, die weniger als 7 Minuten von der nächsten Schule entfernt sind. Von diesen könnten die kleineren und die in den besser angebundenen Weilern zusammengelegt werden, was die Effizienz der Klassen und der Lehrkräfte erhöhen und die Lernbedingungen für die Schüler verbessern würde.
Was ist zu tun? Ein Vermerk und anschließend einen LR-Beschluss, der ab dem folgenden Schuljahr in Kraft treten würde.
Wie? (oder wer?) Die betroffenen Schulämter erarbeiten und begründen den endgültigen Fusionsvorschlag in Abstimmung mit der LR. Es ist zu erwarten, dass die Maßnahme auf Widerstand in den betroffenen Gemeinden stoßen wird, die involviert werden sollten.
Benefit. Die direkten Einsparungen bei den Personalkosten würden sich auf ca. 3,5 bis 4 Millionen belaufen, zuzüglich der Kosten für das Gebäudemanagement, die von den Gemeinden getragen werden.
Standardisierung der Prozesse für das nicht lehrende Personal, insbesondere in Bezug auf die Beschaffung
Warum? Das Verwaltungspersonal der Schulen beläuft sich auf 2.700 Personen. Sie arbeiten teilweise mit nicht standardisierten Verfahren und Methoden und tätigen insbesondere eine große Anzahl kleinerer Anschaffungen, die aus verwaltungstechnischer Sicht sehr mühsam sind.
Was ist zu tun? Neudefinition der Personalausstattung des Verwaltungspersonals und Miteinbeziehung der Schulämter bei der Personalverwaltung.
Wie? (oder wer?)
- Planung und Zusammenführung der komplexesten Beschaffungen auf Landesebene und der anderen auf Bezirksebene.
- Abbildung und Standardisierung von Kernprozessen und deren Unterstützung durch geeignete IT-Anwendungen.
- Schätzung des Arbeitsaufkommens, um den Personalschlüssel neu zu bestimmen.
Benefit. Größere Einheitlichkeit und Effizienz in der Organisation und bei den Dienstleistungen. Ein vernünftiges Effizienzziel könnte bei etwa 5 % liegen.
Letzte Aktualisierung: 22/04/2025